Ernst-Dieter Rossmann, bildungs- und forschungspolitischer Sprecher:

Der Appell der Wissenschafts- und Forschungsorganisationen sowie der Industrieverbände für strategisches Handeln in der Innovationspolitik ist ein wegweisender Anstoß für die Behandlung von Zukunftsthemen und Strukturfragen in der Hochschul- und Forschungspolitik in der anstehenden Legislaturperiode.

„Wirtschaft, Bund und Länder müssen sich gemeinsam verpflichten, die Ausgaben für Wissenschaft und Forschung bis 2025 auf 3,5 Prozent des BIP zu steigern. Insbesondere die Anregungen zum Ausbau der Programmförderung für den Mittelstand, zur Stärkung der anwendungsnahen Forschung und die neuen Instrumente für den Technologie- und Wissenstransfer sind richtungsweisend.

Für die SPD-Bundestagsfraktion ist dabei unverzichtbar, die Hochschulen als Kernelement des Wissenschaftssystems der Zukunft nachhaltig zu fördern. Hier darf es keinerlei Abstriche geben. Die Mittel des Hochschulpaktes 2020 müssen auch künftig unbefristet und umfassend für die Hochschulen zur Verfügung stehen. Finger weg von diesem Mitteln.“