O-Ton von Sören Bartol

SPD-Fraktionsvize Sören Bartol lobt den Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030. Bartol: "Wir finanzieren dort, wo die Leute tagtäglich im Stau stehen."

„Der Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 ist ehrlich, realistisch und klug. In Zukunft planen wir nicht mehr nach Himmelsrichtungen, sondern nach dem realen Bedarf. Es wird kein Bauen nach Proporz mehr geben.

Erstmals startet mit der Vorlage des Entwurfs des BVWP 2030 am kommenden Montag, 21. März 2016 eine sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung (www.bvwp2030.de). Das ist ein wichtiger Baustein für ein transparentes Verfahren und fördert die Akzeptanz für den Ausbau der Verkehrswege.

Wir finanzieren dort, wo die Leute tagtäglich im Stau stehen. Vor allem die Länder Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Hessen werden davon profitieren.

Wir planen und bauen dem Verkehrswachstum nicht einfach hinterher. Das Gesamtvolumen aller wichtigsten Projekte von 264,5 Milliarden Euro entspricht einem realistischen und ehrlich gerechneten Finanzrahmen für die kommenden fünfzehn Jahre. Das „Wünsch Dir was“ gehört endgültig der Vergangenheit an.

Für uns als SPD ist wichtig: Straßen, Schienen- und Wasserwege werden nicht gegeneinander ausgespielt.

Der Erhalt der bestehenden Brücken und Wege hat Vorrang. Wir wollen bis 2030 fast 70 Prozent der Finanzmittel in den Erhalt investieren. Das ist mit 141,6 Milliarden Euro weitaus mehr, als in den vergangenen Jahren in das bestehende Verkehrsnetz geflossen ist.

Beim Neu- und Ausbau setzen wir auf großräumig bedeutsame Projekte und schließen einzelne Lücken im Netz. Das ist eine gute Perspektive für alle Bürger.“

Hier alle wichtigen Dateien des Bundesverkehrswegeplans.