SPD Bundestagsfraktion

Kreativpakt

Die SPD-Bundestagsfraktion widmet sich der besonderen Situation der Menschen, die in vielfältiger Weise in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind. Das ist längst eine Zukunftsbranche, in der noch mehr Beschäftigung entstehen wird, die wesentliche Impulse auch für andere Branchen gibt und Teil des Erfolgs unserer Wirtschaft ist. Künstler, Autoren und andere Kreative sehen in ihrer oft projektbezogenen, freiberuflichen Tätigkeit eine Chance für Selbstverwirklichung und Flexibilität. Gleichzeitig müssen sich viele um ihr Auskommen sorgen und sind gegen soziale Risiken wie Arbeitslosigkeit und Altersarmut nur unzureichend abgesichert. Die Kultur- und Kreativwirtschaft braucht echte Wertschätzung für ihren Beitrag, aber auch passende Voraussetzungen und eine gezielte Förderung, um ihr Potenzial entfalten zu können.
 

 

Die Sozialdemokratinnen und -demokraten haben mit Wirtschaft, Künstlern und Kreativen einen Kreativpakt geschlossen, um diese guten Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung in der Branche zu erarbeiten. Dazu gehören auch Fragen des Urheberrechts und Angebote für Kreative, um die Unabhängigkeit und Flexibilität mit sozialer Sicherheit in Einklang zu bringen. Die SPD-Fraktion will den Dialog mit den Kreativen weiter vertiefen und Sprachrohr und Ansprechpartner gleichermaßen für sie sein.

Die vollständige Liste aller am Kreativpakt beteiligter Personen ist in der Broschüre "Reboot Arbeit, update Urheberrecht, bildet soziale Netzwerke!" zu finden (siehe unten).

Alle weiteren Informationen rund um den Kreativpakt, seine Protagonisten, Inhalte und Ziele sind unter der Rubrik "Meldungen" bzw. "weitere Artikel zum Thema Kreativpakt" zu finden.

www.kreativpakt.org

66. Internationale Filmfestspiele in Berlin, 14.02.2016, Logo der Kampagne "Fairplay - Schauspieler stärken!" des Bundesverbandes Schauspiel BFFS
(Foto: dpa/picture alliance)

Kreative haben Anspruch auf angemessene Vergütung

Urhebervertragsrecht soll reformiert werden
10.06.2016 | Kreative haben das Recht auf eine faire Beteiligung an der kommerziellen Verwertung ihrer kreativen Leistungen. Die Koalition will sie bei der Durchsetzung ihres Urheberrechts stärken. ... zum Artikel
Michael Duderstädt, Direktor für Politische Kommunikation
(Foto: Mario Ziegler)

GEMA begrüßt SPD-Thesen zur Reform des Urheberrechts

Verwertungsgesellschaft von Koalitionsvertrag überzeugt
12.06.2014 |

Ihre Anliegen sieht die GEMA im Koalitionsvertrag berücksichtigt. Im Interview mit spdfraktion.de fordert sie zügige Umsetzungen und begründet, warum eine Kulturflatrate auch für die Nutzer der falsche Weg ist.

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Claus Grewenig, Geschäftsführer des VPRT
(Foto: VPRT)

Auch die Verwerter haben Nutzer und Kreative im Blick

Verband Privater Rundfunk und Telemedien zu SPD-Thesen
31.03.2014 |

In der Öffentlichkeit herrscht eine engagierte Debatte um das Urheberrecht. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien hat sich die zwölf Thesen der SPD-Fraktion zum Urheberrecht näher angesehen und seine Einschätzung abgegeben.

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Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Musikindustrie
(Foto: Markus Nass)

Wenn keiner im Internet zahlt, gibt es auch nichts zu verteilen

Bundesverband der Musikindustrie zu SPD-Urheberrechtsthesen
27.02.2014 |

"Musikfirmen und Verwerter spielen als Partner der Kreativen eine wichtige Rolle dabei, dass überhaupt Einkünfte generiert werden", stellt Florian Drücke, Geschäftsführer des Musikverbandes, klar. Die Thesen der SPD-Fraktion zur Reformierung des Urheberrechts sieht er differenziert - und macht Vorschläge.

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