Alvar Freude, Jahrgang 1972, ist Diplom-Kommunikations-Designer und arbeitet als freiberuflicher Software-Entwickler, Autor und Berater. Er studierte Kommunikations-Design an der Merz Akademie in Stuttgart. Seine Diplomarbeit insert_coin – Verborgene Mechanismen und Machtstrukturen im freisten Medium von allen wurde mit dem Internationalen Medienkunstpreis 2001 vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und Südwestrundfunk (SWR) ausgezeichnet.
Er ist Mitglied im Vorstand des Fördervereins Informationstechnik und Gesellschaft e.V. (FITUG) und Mit-Gründer des Arbeitskreises gegen Internet-Sperren und Zensur (
AK Zensur).
Er beschäftigt sich u.a. mit den partizipatorischen und kommunikativen Möglichkeiten des Internets und hat mehrere entsprechende Projekte wie den
Assoziations-Blaster ins Leben gerufen.
Bei den Bundestagswahlen 2005 und 2009 hat er die neutrale und überparteiliche Online-Plattform
WEN WÄHLEN? ins Leben gerufen, die einen Vergleich der Direktkandidaten erlaubt.
Web:
http://alvar.a-blast.org
Blog:
http://blog.odem.org
Twitter: @alvar_f
E-Mail
alvar@a-blast.org
Alvar C.H. Freude
Ludwig-Blum-Straße 37
70327 Stuttgart
Tel: (07 11) 50 70 825
Fax: (07 11) 2 20 17 72
Assoziations-Blaster (seit 1999): Interaktives Text-Netzwerk, Online-Community; (zusammen mit Dragan Espenschied);
http://www.assoziations-blaster.de
ODEM.org (seit 2000); Online-Demonstrations-Plattform:
http://odem.org
insert_coin, Verborgene Mechanismen und Machtstrukturen im freisten Medium von allen (2001); Diplomarbeit zum Thema Internet-Zensur und -Kontrolle; Merz Akademie, Stuttgart; (zusammen mit Dragan Espenschied);
http://odem.org/insert_coin/
WEN WÄHLEN? (2005, 2009); Überparteiliche Online-Plattform zu den Bundestagswahlen 2005 und 2009;
http://www.wen-waehlen.de
Perl-Blog (seit 2008); Blog mit Nachrichten, Tipps und Tricks rund um die Programmiersprache Perl;
http://www.perl-blog.de
ODEM.blog (seit 2008); netzpolitisches Blog;
http://blog.odem.org
Die technischen, kulturellen und sozialen Zusammenhänge des Internets werden immer komplizierter. Gleichzeitig stellt das Netz einen immer wichtigeren Bestandteil unseres Lebens dar. Ich hoffe, in der Enquête einen Beitrag leisten zu können, um nicht nur den Dialog zwischen Politik und aktiven Internet-Nutzern zu fördern sondern auch die Politik für die Sorgen und Nöte der „Netzgemeinschaft“ zu sensibilisieren.
Als überparteilicher Sachverständiger sehe ich meinen inhaltlichen Schwerpunkt vor allem in den Bereichen der Internet-Kontrolle und -Regulierung, Meinungs- und Rezipientenfreiheit, Datenschutz, Medienkompetenz, Bürgerbeteiligung und Verbraucherschutz. Zudem werde ich meine technische Expertise und Erfahrung mit Online-Projekten einbringen.
Es bieten sich neue Möglichkeiten für alle Bereiche des täglichen Lebens und Miteinanders. Das Internet ermöglicht die einfache weltweite Kommunikation, Vernetzung, Wissenserwerb und -erweiterung. Es bietet jedem die Gelegenheit, Inhalte nicht nur zu konsumieren sondern auch zu publizieren. Damit bietet es das Potenzial, Bertolt Brechts Radiotheorie Wirklichkeit werden zu lassen.
Wirtschaft, Politik und Medien müssen sich auf die neuen Möglichkeiten einlassen und lernen, damit kompetent umzugehen anstatt sie zu verteufeln.
Neben technischen Entwicklungen und neuen Kommunikationsformen jeweils diejenige, die Politik und Gesellschaft vor die großen Herausforderungen stellt.
Es stellt sich die Frage, wie wir mit den Möglichkeiten des Netzes umgehen, die Freiheiten erhalten und diese dort stärker unterstützen, wo es notwendig ist.
Das kann ich so einfach nicht sagen: ich lese viele Blogs, mag manche lieber als andere und manche häufiger als andere. Zur derzeitigen Pflichtlektüre für netzpolitisch interessierte gehören sicherlich
Carta und
netzpolitik.org.