Gesundheit
Die Arbeitsgruppe
- Sprecher:
Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach- Mitglieder der Arbeitsgruppe:
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Mitglieder
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Mitglieder mit Bild
Position und Aufgaben
Für die meisten Menschen ist Gesundheit das höchste Gut. In Deutschland wurden im Jahr 2007 über 250 Milliarden Euro für Gesundheit ausgegeben. Das sind mehr als 10 Prozent des Bruttosozialproduktes. Deshalb spielt die Gesundheitsversorgung für den Lebensalltag der Menschen aber auch als wachsender Teil unserer Volkswirtschaft und des Arbeitsmarktes eine wichtige Rolle.
Die SPD-Bundestagsfraktion tritt mit der Bürgerversicherung dafür ein, dass alle Bürgerinnen und Bürger die medizinischen Leistungen erhalten, die sie benötigen. Dabei muss es gerecht zugehen. Gesundheit darf keine Frage von Einkommen, Vermögen, sozialem Status oder Wohnort sein. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen Zugang zu den medizinisch notwendigen Leistungen und auch zum medizinisch-technischen Fortschritt haben.
Während für die Leistungen, die den Menschen zur Verfügung gestellt werden, ihr gesundheitlicher Bedarf ausschlaggebend ist, sollen ihre Beiträge auf der Grundlage der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit berechnet werden. Stärkere Schultern müssen auch eine größere Last tragen. Die einkommensunabhängige Kopfpauschale von FDP und Union ist sozial ungerecht. Wir werden dagegen kämpfen. Die sozial gerechte Finanzierung durch alle Bürgerinnen und Bürger bleibt die einzig faire Antwort auch auf die demografische Entwicklung. Zusammen mit einem höheren Steueranteil für die Gesundheitsversorgung werden die Arbeitskosten entlastet, ohne dass es zu unzumutbaren Belastungen für Einzelne und zu sozialen Verwerfungen kommt.
Aus Sicht der SPD gibt es keinen Grund für zwei getrennte Krankenversicherungsmärkte, die nach unterschiedlichen Regeln funktionieren. Für eine effiziente, solidarische und hochwertige Gesundheitsversorgung brauchen wir faire, einheitliche Bedingungen und Regeln für alle Versicherungen, egal ob privat oder gesetzlich, damit die Versicherten möglichst viele Wahlmöglichkeiten haben.
Klar ist, dass die Gesundheit nicht den Gesetzen des Marktes und des Kapitalmarktes ausgesetzt werden darf. Deshalb stehen wir weiter gegen die Bestrebungen von Union und FDP, Kassenbeiträge dem gefährlichen Spiel der Finanzmärkte zu überlassen. Auch der Aufbau einer Kapitaldeckung in der Pflegeversicherung ist ein Irrweg, der die Versicherten zwar doppelt belastet aber keine zusätzliche Sicherheit schafft.
Themen
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Bei Insolvenz von Krankenkassen: Versicherte und Beschäftigte schützen (Dezember 2011) |
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Schwarz-Gelb verbessert Gesundheitsversorgung für Patienten nicht (Dezember 2011) |
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Zahl der Organspender in Deutschland soll erhöht werden (November 2011) |
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Schwarz-gelbe Pflegereform ist nur “Skizze eines Reförmchens” (November 2011) |
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Am Glücksspielmonopol festhalten – Suchtprävention ausbauen (November 2011) |
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Fachkonferenz: Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärken (September 2011) |
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Patientenbedürfnisse als Maßstab für medizinische Versorgung (September 2011) |
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Organspende – Entscheidung für das Leben Unser Land braucht mehr Organspender (Mai 2011) |
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Bessere Qualität und mehr Transparenz in der Pflege (März 2011) |
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SPD-Abgeordnete berichten über ihren Praxistag (März 2011) |
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Schwarz-gelbe Gesundheitsreform: Abrissbirne gegen Sozialstaat (September 2010) |
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"Angriff auf unser solidarisches Gesundheitswesen" Breite Kritik an schwarz-gelber Gesundheitsreform (September 2010) |
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Nichtregierungsorganisation Merkel: Philipp Rösler (FDP) Das schwarz-gelbe Kabinett im Fakten-Check (September 2010) |
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Rösler hat als Gesundheitsminister komplett versagt (Juli 2010) |
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Röslers neuester Kopfpauschaleneinfall floppt (Juni 2010) |
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Erhöhung der Haftpflichtprämien darf Berufsstand der Hebamme nicht gefährden (Juni 2010) |
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Bundesregierung soll endlich Patientenrechtegesetz vorlegen (Mai 2010) |
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Effektivere Arzneimittelversorgung jetzt durchsetzen April 2010) |
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Pläne zur Kopfpauschale stiften nichts als Verwirrung (März 2010) |
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Nein zur Kopfpauschale (März 2010) |
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Zusatzbeiträge sind Entlastungsprogramm für Arbeitgeber (Januar 2010) |
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Berufung von PKV-Lobbyisten ins Gesundheitsministerium (Januar 2010) |
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Bewertung Koalitionsvertrag: Gesundheit und Pflege (November 2009) |
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Bilanz: Gesundheitspolitik (Juli 2009) |
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Patientenrechte bündeln und verbessern (Juli 2009) |
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Korruption im Gesundheitswesen trockenlegen (Juli 2009) |
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Materialien
| Titel | |
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Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) eindämmen (Fraktion Intern 3/2012) |
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Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärken (Fraktion Intern 3/2012) |
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Fraktionsbeschluss zur Reform der Pflegeversicherung (März 2012) |
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Schwarz-Gelb verbessert Gesundheitsversorgung für Patienten nicht (Fraktion Intern 9/2011) |
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Wahre Worte zu den falschen Behauptungen von Bahr und Merkel (Fraktion Intern 9/2011) |
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Fachkonferenz: Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe stärken (Fraktion Intern 7/2011) |
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Orientierungspapier zur Reform der Pflegeversicherung (Juli 2011,Kurzfassung) |
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Orientierungspapier zur Reform der Pflegeversicherung (Juli 2011, Langfassung) |
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Organspende - Für das Leben (Frakton Intern 5/2011) |
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Korruption im Gesundheitswesen bekämpfen (Fraktion Intern 5/2011) |
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Gentests an Embryonen zulassen oder verbieten? (Fraktion Intern 4/2011) |
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Organspende Entscheidung für das Leben Unser Land braucht mehr Organspender (12 Seiten, Mai 2011) |
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Arbeiten für mehr Solidarität in Gesundheit und Pflege - Praxistage der SPD-Bundestagsabgeordneten (Fraktion Intern 02/2011) |
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Unsere Gesundheit braucht Solidarität Die solidarische Bürgerversicherung (6 Seiten, Februar 2011) |
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Ende der Solidarität im Gesundheitssystem (Faltblatt, 12 Seiten, Februar 2011) |
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Thema: schwarz-gelbe Gesundheitspolitik – Entsolidarisierung in der GKV – Profite für die Pharmalobby (Fraktion Intern 6/2010) |
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Gesundheit wird teurer (Fraktion Intern 5/2010) |
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Rösler hat als Gesundheitsminister komplett versagt (Fraktion Intern 4/2010) |
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Unsere Handschrift: Schwarz-gelb riskiert unser solidarisches Gesundheitswesen - Nein zur Kopfpauschale (Faltblatt, 8 Seiten, Mai 2010) |
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Zusatzbeiträge: Schwarz-Gelb lässt Versicherte die Zeche zahlen (Fraktion Intern 1/2010) |
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Sozialausgleich für Kopfpauschale kostet mindestens 35 Milliarden Euro (Fraktion Intern 8/2009) |
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