Veranstaltung „10 Jahre Soziale Stadt“
Quartiers- und Stadtentwicklungspolitik für den sozialen Zusammenhalt
Stand: 08.07.2009
Jubiläumsveranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion am 29.6.2009 in Berlin
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Sören Bartol MdB, stellv. Sprecher der
Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
- Wünsche zum 10jährigen Jubiläum: Soziale Stadt soll weitergehen!
Zur Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre Soziale Stadt - Quartiers- und Stadtentwicklungspolitik für den sozialen Zusammenhalt“ hatte die SPD-Bundestagsfraktion 150 Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen.
„Ein sozialdemokratisches Baby“ nannte die stadtentwicklungspolitische Sprecherin Petra Weis das Programm. Minister Wolfgang Tiefensee erinnerte in seiner Festrede daran, dass es Franz Müntefering war, der 1999 als damaliger Bundesbauminister das Programm startete. „Seit 1999 sind bisher 2,7 Milliarden Euro in von Bund, Länder, Kommunen in das Programm geflossen, 520 Projekte aus 330 Kommunen waren bisher Nutznießer“, so Tiefensee.
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Der 10. Geburtstag des Programm ist ein Anlass zu feiern, fand Joachim Barloschky vom Quartiersmanagement Bremen-Tenever in der Talkrunde zum Thema „Bremst Soziale Stadt die Abwärtsspirale?“. Die Großwohnsiedlung in Tenever habe durch das Programm deutlich an Lebensqualität gewonnen, berichtete er. Mit GdW-Präsident Lutz Freitag war er sich einig, dass die gesellschaftliche Spaltung in Arm und Reich im letzten Jahrzehnt zugenommen hat. Die Erfolge des Programms hob auch Stadtforscher Walter Siebel von der Universität Oldenburg hervor, doch er schränkte ein: „Wir dürfen das Programm nicht überfordern.“
- 10 Jahre Soziale Stadt sind ein Grund zum Feiern: 150 Quartiersmanagerinnen und -manager kamen zur Jubiläumsveranstaltung nach Berlin
Für unverzichtbar hält Sören Bartol, stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung das Programm: „Ich hoffe, dass es uns in Zukunft besser gelingt, allen hier lebenden Menschen Teilhabechancen zu eröffnen“, sagte er in seinem Schlusswort. „Im Sinne des vorsorgenden Sozialstaates geht es darum, das Programm Soziale Stadt zu einer präventiven Soziale Stadt-Politik weiterzuentwickeln, die die gesamte Stadt in Blick hat.“