Zu einem Meinungsaustausch hatte die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales den stellvertretenden Bundesvorsitzenden von Tafel e.V., Jochen Brühl, in ihre Sitzung am 24.3.2009 eingeladen.
Andrea Nahles würdigte das Engagament der rund 37.000 Menschen, die ehrenamtlich in etwa 850 Tafeln in ganz Deutschland tätig sind. Jochen Brühl berichtete über die Arbeit der Tafelbewegung, die seit 1993 Menschen mit gespendeten Lebensmitteln hilft, die in außergewöhnlichen Notlagen sind oder den Weg zur staatlichen Grundsicherung nicht finden.
Brühl betonte, dass Tafeln jeweils örtliche Gründungen sind und unterschiedliche Arbeitsweisen haben. Gemeinsam sei ihnen der fachkundige und sorgsame Umgang mit den gespendeten Lebensmitteln. In der Diskussion wurden auch die Möglichkeiten und Grenzen bei der Unterstützung der Tafelbewegung durch den Bund erörtert. Einvernehmen bestand darin, dass der niedrigschwellige Zugang zu den hilfesuchenden Menschen sowie die Hilfestellung bei der praktischen Lebensbewältigung und bei der Verwirklichung von Rechtsansprüchen auf Grundsicherungsleistungen unverzichtbar sind.