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12.02.09 - 130 

THW profitiert vom zweiten Konjunkturpaket


AG Inneres

Anlässlich der Beratungen im Haushaltsausschuss für das Konjunkturpaket II erklären die Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für den Haushalt des Bundesministerium des Innern Bettina Hagedorn, der Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für Katastrophenschutz im Innenausschuss des Deutschen Bundestages Gerold Reichenbach und der SPD-Bundestagsabgeordnete Engelbert Wistuba:

Vom zweiten Konjunkturpaket werden auch der Bevölkerungsschutz und das THW erheblich profitieren. Bereits im November 2008 hatten wir gegenüber Finanzminister Peer Steinbrück angeregt, beim THW und den Feuerwehren die notwendigen Ersatz- und Neubeschaffungen vorzuziehen und dadurch Nachfrageimpulse in der deutschen Automobilbranche zu setzen. Wir sind sehr zufrieden, dass nach den Beratungen des Haushaltsauschusses gerade das THW von der Konjunkturspritze profitieren und endlich seine notwendige Erneuerung des Fuhrparks und sonstiger Materialien zum großen Teil bekommen wird.

Unser Einsatz hat sich gelohnt. Es werden allein dem THW mehr als ein Fünftel des gesamten BMI-Zusatzetats (gut 130 Millionen Euro) aus dem zweiten Konjunkturpaket für dessen Fuhrpark zur Verfügung gestellt. Das THW erhält für 2009 und 2010 zusätzlich insgesamt 28,1 Millionen Euro, wovon 12,3 Millionen Euro auf 2009 entfallen. Davon werden insgesamt 270 neue Fahrzeuge als Ersatzbeschaffung finanziert.

Besonders freut es uns, dass die ausgemusterten Fahrzeuge noch einem guten Zweck zugeführt werden können: Laut Haushaltsausschussbeschluss vom 20. November 2008 können ausgesonderte Fahrzeuge und Ausstattungsgegenstände des THW nun unentgeltlich anderen Hilfsorganisationen im ergänzenden Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt werden - insofern werden schon bald 270 ausgemusterte THW-Fahrzeuge für die sinnvolle Weiterverwendung für die Ehrenamtler in den Verbänden bereit stehen. Andererseits ist es erfreulich, dass die THW-Ortsverbände dank der neuen verbrauchsärmeren Fahrzeuge deutlich an Spritkosten sparen und damit ihr Budget für andere Zwecke einsetzen können. Und freuen kann sich auch die deutsche Automobilbranche: alle Fahrzeuge des Bundes werden bei deutschen Herstellern bestellt und sichern dort Arbeitsplätze.

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