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05.12.08 - 960 

Der NADA-Code ist kein Spielzeug


AG Sport

Zum Freispruch des ad-hoc-Schiedsgerichtes des Deutschen Olympischen Sportbundes für den Eishockey-Spieler Florian Busch erklärt die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Freitag:

Der Fall Florian Busch hat gezeigt: Teile des deutschen Spitzensports nehmen die Dopingbekämpfung alles andere als ernst. Als Konsequenz auf des Fehlverhalten des Deutschen Eishockey-Bundes haben wir dem Bundesministerium des Innern in der Erwartung einer kurzfristigen Antwort folgende Fragen gestellt:

  1. Gibt es nach Informationen des Bundesministeriums des Innern Bundessportfachverbände, die den aktuell gültigen Nationalen-Anti-Doping-Code (NADA-Code) nicht in ihr Verbandsregelwerk umgesetzt haben. Wenn ja, welche sind das?

  2. Welche Bundessportfachverbände werden nach Informationen des Bundesministeriums des Innern den NADA-Code 2009 mit Beginn des Inkrafttretens am 01.01.2009 umsetzen?

  3. Welchen Zeitplan der Implementierung des NADA-Codes 2009 sehen nach Informationen des Bundesministeriums des Innern diejenigen Verbände vor, die eine Übernahme des neuen NADA-Regelwerkes nicht rechtzeitig zum 01.01.2009 schaffen?

  4. Gibt es nach Informationen des Bundesministeriums des Innern Bundessportfachverbände, die noch nicht über eine gültige Athletenvereinbarung zur Bindung ihrer Sportlerinnen und Sportler an den NADA-Code verfügen. Wenn ja, welche sind das?

Schon der Antwort des BMI sehen wir mit großem Interesse entgegen   noch mehr den Konsequenzen, die wir daraus ziehen müssen.

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