11. Sportbericht
Effektive Spitzensportförderung
Stand: 06.06.2008
Am 5. Juni 2008 wurde der 11. Sportbericht der Bundesregierung, der im Vier-Jahres-Zyklus die Entwicklung der Sportpolitik darstellt, im Deutschen Bundestag abschließend beraten und der Entschließungsantrag des federführenden Sportausschusses angenommen. Der Sportbericht trägt dazu bei, die Sportpolitik der Bundesregierung fachlich fundiert aufzuarbeiten und transparent zu machen. Er bilanziert die im Zeitraum 2002 bis 2005 für den Sport wesentlichen Ergebnisse.
Im Bericht wird deutlich, dass die erfolgreiche Förderung des Spitzensports durch den Bund auf hohem Niveau fortgesetzt wurde. Dies spiegelt sich auch in der zunehmend positiven Situation des Sports in den neuen Ländern wider. In den Jahren 2002 bis einschließlich 2005 stand für die Spitzensportförderung des Bundes ein Gesamtbetrag an Bundesmitteln in Höhe von rund 920 Millionen Euro zu Verfügung. Durch den effektiven Einsatz der Mittel für die zentralen Bereiche des Spitzensports können die Athletinnen und Athleten von der optimalen Infrastruktur in den Olympiastützpunkten und Bundesleistungszentren profitieren.
Effektive Spitzensportförderung bedarf wissenschaftlicher Begleitung. Daher wurde die Leistungsfähigkeit der Sportwissenschaftlichen Institute gestärkt. Neben dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft tragen das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft und das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten den Bedürfnissen des Spitzen- und Nachwuchssports besonders Rechnung. Im Berichtszeitraum wurden weitere Verbesserungen bei der Besteuerung gemeinnütziger Sportvereine und der steuerlichen Behandlung von Spenden geschaffen.
Gemäß der Entschließung soll zukünftig im Rahmen des Sportberichtes auch ein Ausblick auf bevorstehende Ereignisse gegeben werden. Der Sportbericht wird neben der Wiedergabe der für die Sportpolitik der Bundesregierung maßgeblichen Eckdaten um eine Rubrik „Gegenwärtige Planungen und Perspektiven“ ergänzt.