Straßenbaubericht 2007
Ortsumgehungen waren Schwerpunkt
Stand: 25.02.2008
Der Deutsche bundestag hat am 21. Februar die Unterrichung der Bundesregierung „Straßenbaubericht 2007“ beraten. Neben der fortlaufenden Berichterstattung über die Straßenbauleistungen beinhaltet er die aktuellen Entwicklungen und Neuerungen bei den Rahmenbedingungen für den Fernstraßenbau.
Für das Berichtsjahr waren für den Bereich Bundesfernstraßen Ausgaben in Höhe von 5.783 Millionen Euro vorgesehen.
Fertiggestellt wurden Bundesautobahnen:
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60 Kilometer Betriebsstrecken (Erweiterung auf sechs und mehr Fahrstreifen)
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183 Kilometer Neubaustrecken
und Bundesstraßen:
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44 Kilometer 4-streifig
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111 Kilometer 2-streifig.
Ein Schwerpunkt lag beim Bau von Ortsumgehungen. Im Berichtsjahr wurden bundesweit 28 Verkehrseinheiten von Ortsumgehungen mit einer Länge von 110 km für den Verkehr freigegeben. Außerdem gibt es 360 km mehr Radwege, 72 km mehr Lärmschutzwände und 62 km mehr Lärmschutzwälle.
Wichtige Grundlage für die Straßenplanung ist die Verkehrsentwicklung auf den Bundesfernstraßen. Zum Ende des Berichtsjahres waren 55,5 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen. Die durchschnittliche Verkehrsstärke auf deutschen Autobahnen liegt bei 48.100 Kraftfahrzeugen pro Tag. Der Anteil von Bussen und Lkw liegt bei 15,2 Prozent. Für Bundesstraßen gilt ein Wert von 9.130 Kraftfahrzeugen pro Tag bei 8,5 Prozent Bussen und Lkw.