Dr. Ernst Dieter Rossmann
Abgeordneter der 16. Legislaturperiode

- Dr. Ernst Dieter Rossmann
- Geboren am 04.02.1951
- Beruf: Diplom-Psychologe
- Landesliste Schleswig-Holstein
zuständig für den Wahlkreis Pinneberg [7]
Funktionen in der Bundestagsfraktion
- Arbeitsgruppe Bildung und Forschung - Stellv. Sprecher
vom 29.11.2005 bis 17.03.2009 - Arbeitsgruppe Bildung und Forschung - Sprecher
ab 17.03.2009 - Arbeitsgruppe Kommunalpolitik - Mitglied
- Fraktionsvorstand - Mitglied
ab 13.12.2005 - Landesgruppe Schleswig-Holstein - Sprecher
Mitgliedschaft in Bundestagsgremien
- Ausschuss für Bildung und Forschung - Mitglied
- Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - stellv. Mitglied
- Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung - stellv. Mitglied
Was mir wichtig ist ...
Gute Bildung für alle Menschen ist mein politisches Lebensthema. Chancengleichheit durch Bildung ist wichtig – das habe ich in der eigenen Familie, in der Schulzeit und in acht Jahren freiwilliger Sozialarbeit mit Obdachlosen-Familien gelernt. Als Vorsitzender der Deutschen Volkshochschulen weiß ich: Alle Menschen müssen über Bildung persönlich vorankommen können. Bildung muss Menschenrecht bleiben – kein Privileg für wenige und nicht abhängig vom Geldbeutel der Eltern oder vom Einkommen und Vermögen.
Deshalb habe ich mich für mehr frühkindliche Bildung, mehr Ganztagsschulen, für ein Schulstarterpaket bis zum Abitur und für den Erhalt und den Ausbau des BAföG eingesetzt. Ich fordere die Abschaffung von Studiengebühren und kämpfe für die offene Hochschule, mit zusätzlichen Studienplätzen, besserer Lehre, guter Forschung. Ganz wichtig: Jeder Mensch braucht eine Berufsausbildung und die Chance zu mehr Weiterbildung.
Im meinem Wahlkreis (Kreis Pinneberg) setze ich mich ein für folgende Schwerpunkte:
Gute Arbeit und starke Wirtschaft: Von den Ausbildungsplätzen bis zur Sicherung unserer mittelständischen Betriebe.
Bildung stärken: Vom Ausbau der Ganztagsschulen im Kreis bis zur Föderung der Weiterbildung.
Mehr Forschung: Vom Röntgenlaser Schenefeld bis zur Helgoländer Meeresforschung.
Keine Atomkraftwerke mehr an der Elbe: Dafür moderne Technologien und erneuerbare Energien auch im Kreis Pinneberg.
Gute Verkehrswege für Arbeitnehmer und Familien: Mit dem Ausbau des Bahnverkehrs und mehr Benutzerfreundlichkeit.
Soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt für alle Generationen, Familien mit Kindern und Menschen mit Handicap. Besonders wichtig ist mir auch eine aktive und gelungene Integration aller Einwanderer. Auch hier gilt: Chancengleichheit ist meine politische Mission.
Mein Wahlkreis
Hoch im Norden, aber doch noch eine ganze Ecke von unseren dänischen Nachbarn entfernt liegt der Kreis Pinneberg an der Unterelbe nordwestlich von Hamburg: eine grüne Region, die das größte geschlossenen Baumschulgebiet Europas und zahlreiche bedeutende Naturräume wie z.B. die Haseldorfer Elbmarsch mit ihren für den Vogelschutz international bedeutenden Außendeichsbereichen umfasst. Menschenleer ist der Kreis deswegen aber nicht: Pinneberg ist mit rund 300.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Flächenkreis Schleswig-Holsteins und als Hamburger Umlandkreis ein attraktiver und dynamischer Wirtschaftsstandort mit einem gerade im Bereich Forschung und Entwicklung sehr lebendigen Mittelstand. Und noch etwas macht Pinneberg zu etwas Besonderem: Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland gehört zum Kreis. Die „Lange Anna“, der steil aufragende Buntsandsteinfelsen, ist deshalb eins seiner Wahrzeichen.
Ich persönlich bin dem Kreis Pinneberg sehr verbunden, nicht zuletzt weil ich in Elmshorn, mit knapp 50.000 Einwohnern der größten Stadt des Kreises, geboren und aufgewachsen bin. Heute noch ist Elmshorn mein Zuhause, wo ich mit meiner Familie lebe und arbeite.
Zu meinem Arbeitsgebiet gehören in der 17. Wahlperiode außerdem der Kreis Steinburg und das südliche Dithmarschen als „Betreuungsgebiet“, so dass ich den gesamten schleswig-holsteinischen Unterelbe-Bereich bearbeite. Derzeit stehen in diesem Gebiet mit den Meilern Brockdorf und Brunsbüttel noch zwei Atomkraftwerke, obwohl die Region sowohl auf dem Land als auch im Offshore-Bereich ein riesiges Potenzial für regenerative Energien, insbesondere Windkraft hat. Der Atomausstieg und eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energieversorgung stehen deshalb für mich bei der Arbeit für die Heimatregion mit obenan!