Politik muss das Leben der Menschen verbessern. Dabei bringen den Menschen konkrete Schritte in die richtige Richtung mehr, als blumige Versprechen und Visionen, die sich nie erfüllen. Für mich bedeutet das für mein politisches Handeln: Das Machbare anzugehen, ohne darüber das Wünschenswerte aus den Augen zu verlieren. Gerade im Zusammenhang mit meinen Aufgaben als stellvertretender Fraktionsvorsitzender orientiere ich mich an diesem Anspruch.
Dabei ist es wichtig, das Große und Ganze im Blick zu behalten: Politische Ansätze, die langfristig tragen sollen, müssen auch immer dem fairen Ausgleich unterschiedlicher Interessen dienen. Wer nur Klientelpolitik für einzelne Kleingruppen macht, der schadet langfristig selbst denen, die er zu unterstützen glaubt.
Trotzdem gilt: Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. In Gelsenkirchen ist meine Heimat, und hier erfahre ich im täglichen Umgang mit den Menschen, wo gerade der Schuh drückt. Insofern verstehe ich mich immer auch als Vertreter des Ruhrgebiets im Deutschen Bundestag. Ich betrachte es als meine Aufgabe, den speziellen Bedürfnissen und Problemen unserer Heimatregion dort Gehör zu verschaffen.