Seit der Bundestagswahl 2005 bin ich stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Ich koordiniere die Arbeit der SPD-Arbeitsgruppen aus den mir zugeordneten Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Mein Ziel ist ein gutes Miteinander von Mensch und Natur, von Schutz und Nutzen der Umwelt. Das ist der Leitgedanke der Nachhaltigkeit: Leben und Wirtschaften müssen so gestaltet sein, dass unsere Kinder und Enkel eine gute Zukunft haben - ökonomisch und sozial, ökologisch und kulturell. Zur Nachhaltigkeit gehört deshalb auch, dass wir unseren Kindern nicht nur eine intakte Umwelt, sondern auch intakte Finanzen hinterlassen. Einen Schuldenberg abtragen zu müssen, den sie nicht zu verantworten haben, finde ich ungerecht.
Der „Informierte Bürger“ steht für mich im Mittelpunkt des Verbraucherschutzes: Denn bewusste Entscheidungen können nur dann getroffen werden, wenn Informationen offen verfügbar und erhältlich sind. Mir ist es wichtig, den Bürger als Verbraucherin und Verbraucher zu schützen, indem Hersteller und Vertreiber von Waren sowie Dienstleistungsanbieter dazu gebracht werden, Informationen über ihre auf dem Markt angebotenen Waren und Dienstleistungen offen und transparent darzulegen.
Lärmschutz für die Menschen ist Teil unserer Umweltpolitik. Der durch Straßenverkehr und Schienengüterverkehr verursachte Lärm plagt die Menschen. Seit Jahren arbeitet die SPD gemeinsam mit Bürgerinitativen dafür, den Bahnlärm zu mindern.
Wieviel Geld und welche Leistungen ich als Bundestagsabgeordneter bekomme, ob ich neben diesen Einkünften noch andere Einnahmequellen habe, veröffentliche ich regelmäßig auf meiner Internetseite. Ich halte Gespräche mit Verbände- und Firmenvertretern grundsätzlich für sinnvoll und notwendig. Wichtig ist mir dabei, möglichst alle Seiten anzuhören, um sachgerecht abwägen zu können. Deshalb veröffentliche ich, wann ich mit Interessensvertretern worüber gesprochen habe und bin ein „Gläserner MdB“.